Fort Basses-Perches

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Die Festung von Basses Perches wurde zwischen 1874 und 1877 nach der Belagerung von Belfort im Jahr 1870 auf einer befestigten Straße errichtet.

Die Festung Basses-Perches wurde zwischen 1874 und 1877 an der südlichen Stadtgrenze von Belfort errichtet. Grundlage war ein Mauerwerk in Trockenbauweise, das von Oberst Denfert-Rochereau im Jahr 1870 beschlossen wurde.
 
 
Die ersten Arbeiten an der Befestigungsanlage auf dem Hügel von Perches (Erdbewegungsarbeiten) fanden 1815 statt. Es handelt sich um ein so genanntes Kavalleriefort mit nicht überdachten Plätzen für die Artillerie, die für den Fernangriff ausgerichtet waren. Es bot außerdem Platz für die Verteidigung der Artillerie und Infanterie, die auf der unteren Ringmauer des Grabens in Stellung gehen konnten.
 
 
Die Besonderheit der Festung Basses-Perches sind die Contrescarpe-Kassematten, die anstelle der für dieses Zeitalter ansonsten genutzten Kaponnieren zum Einsatz kamen. Die Nutzung der Contrescarpe-Kassematten (weniger anfällig, da sie sich auf der anderen Seite des Grabens befanden) war jedoch erst nach 1885 möglich.
 
 
In Kriegszeiten sollte das Fort Basses-Perches eine Garnison mit ungefähr 180 Soldaten beherbergen, weitere 230 Soldaten sollten zusätzlich in Hautes-Perches stationiert werden. Beide Festungen waren mit jeweils ca. 20 Kanonen bestückt. Beide Forts wurden ständig modernisiert.
  • Le fort des Basses Perches

    Fort Basses-Perches. Quelle: Jean-Claude GIROUD; La Caponnière

Quelltext: Antoine Brolli

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