Fort du Mont-Alban

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Das 1557 erbaute Fort du Mont-Alban flankiert die Zitadelle St-Elme und den alten Hafen Darse von Villefranche-sur-mer, die in derselben Zeit erbaut wurden.

Um die Mitte des 16. Jahrhunderts ist Nizza ein wesentlicher Teil der Verteidigungsanlagen der savoyischen Staaten gegen die türkischen Angreifer, die seit 1543 mit den Franzosen verbündet sind. Die Reede von Villefranche-sur-mer ist wegen ihrer Tiefe und geschützten Lage der wichtigste Handelshafen der Region, bis im 18. Jahrhundert der Hafen von Nizza eröffnet wird. Er war auch vier Jahrhunderte lang der Kriegshafen von Savoyen.

  • Die Zitadelle Saint-Elme

    Die Zitadelle Saint-Elme. Quelle : ECPAD

  • Die Zitadelle von Villefranche

    Die Zitadelle von Villefranche. Quelle : ECPAD

  • Das Fort du Mont-Alban

    Das Fort du Mont-Alban. Quelle : ECPAD

  • Luftaufnahme des Fort du Mont-Alban

    Luftaufnahme des Fort du Mont-Alban. Quelle : ECPAD

Quelle : MINDEF/SGA/DMPA

1557 wird das Fort du Mont-Alban auf Anordnung von Emmanuel Philibert, Herzog von Savoyen, von André Provana de Leyni nach Plänen des Architekten und Militäringenieurs Domenico Ponsello gebaut.
Dieses massive Festungswerk ist als Ergänzung der Festungen von Nizza und Villefranche-sur-Mer gedacht und soll die Verbindung zwischen beiden kontrollieren: im Norden des Mont Boron flankiert das Fort du Mont-Alban die Zitadelle Saint-Elme und den alten Hafen Darse von Villefranche-sur-mer, die zur gleichen Zeit gebaut wurden, und schützt den Westen der Stadt.
Das auf einem Hügel von 220 Metern Höhe erbaute Fort bietet einen wunderbaren Panoramablick in die Umgebung: die Reede von Villefranche-sur-Mer und die italienische Grenze auf der einen Seite, die Bucht von Nizza und das Estérel auf der anderen. Das in polygonaler Form erbaute Fort du Mont-Alban hat seitlich eine Länge von etwa vierzig Metern und passt sich den starken Höhenunterschieden des Geländes an.
Am 21. März 1661 ergibt es sich kampflos den Truppen des Herzogs de la Ferté. Danach wird es wiederholt von den französischen Truppen eingenommen, einmal von dem Prinzen de Conti im Jahr 1744. 1792 ist es wieder von den Franzosen besetzt. Seit dem Ende des 18. Jahrhunderts dient das Fort als Gefängnis, bevor Nizza 1860 an Frankreich angeschlossen wird. 1944 wird es während der Befreiungskämpfe bombardiert. Die Mauern des Festungsgürtels und die Gräben, die sich noch an der nördlichen, westlichen und südlichen Front befinden, wurden 1913 zu historischen Denkmalen erklärt. Trotz der vielen Angriffe, denen es ausgesetzt war, und da keine größeren Veränderungen seit seiner Erbauung vorgenommen wurden, ist es immer noch ein wertvolles Beispiel für Festungsbauwerke des 16. Jahrhundert, das tadellos erhalten ist.
Das Fort ist nur von außen zu besichtigen, das Innere kann nicht besichtigt werden. Kontakte Amt für Fremdenverkehr und Kongresse von Nizza 5, Promenade des Anglais 06000 Nice Tel. : 0 892 707 407 Fax : 04 92 14 46 49 E-Mail : info@nicetourism.com

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