Gedenkstätten an den Ersten Weltkrieg

In der Ile-de-france

 

In der Gegend von Paris findet man nicht allzu viele Gedenkstätten, die den Ersten Weltkrieg ehren. Dies liegt daran, dass Paris nicht direkt in die Kampfhandlungen eingebunden war. Paris blieb vom Krieg weitestgehend verschont und es gibt nur wenige Monumente zum Gedenken der militärischen Operationen.

 

Dennoch erinnern einige Monumente an gewisse Phasen, wie zum Beispiel das deutliche Vordringen der deutschen Truppen, die im September 1914 Paris bedrohten.

 

-    Die amerikanische Gedenkstätte in Meaux, die erste Schlacht in der Marne

 

Amerikanische Gedenkstätte in Meaux, Detailansicht. Quelle: Museum über den Ersten Weltkrieg

 

Die Gedenkstätte befindet sich auf der Straße von Varreddes nach Meaux (Seine-et-Marne), direkt an dem Ort, an dem der erste deutsche Angriff der Deutschen in der Marne im September 1914 aufgehalten wurde.

 

Die Gedenkstätte wurde errichtet vom amerikanischen Bildhauer Frédérick Mac Monnies. Die Finanzierung wurde ab 1916 durch Spenden von über 4 Millionen amerikanischer Bürger ermöglicht. Diese Gedenkstätte ist eine symbolische Geste, vergleichbar mit der Spende Frankreichs, der Freiheitsstatue von Bartholdi. Die Einweihung fand am 11. September 1932 statt, im Beisein von Präsident Albert Lebrun, des Ratspräsidenten Edouard Herriot und des amerikanischen Generals John Pershing.

 

- Weiterhin erinnern zahlreiche Gedenktafeln an die Bombardierungen von Paris zwischen März und August 1918 durch umfunktionierte Marine-Kanonen. Diese aus der Ferne (120 km) initiierten Bombardierungen, die zu über 800 Opfern (Verletzte und Tote) führten, gingen maßgeblich auf das Konto der enormen Haubitze "Große Bertha", die von den Deutschen an der Front eingesetzt wurde, um Festungen und Schützengräben des Feindes zu zerstören.

 

Gedenktafel an der Kirche Saint-Gervais. Quelle: http://www.memorial-genweb.org

 

Es sehr symbolträchtige Gedenktafel erinnert an die größte Katastrophe vom 29. März 1918. An diesem Tag wurde um 15 Uhr eine Granate auf die Kirche Saint-Gervais abgefeuert, die sich direkt hinter dem Rathaus befand, und in der zahlreiche Besucher einem Kirchenkonzert beiwohnten: 91 Menschen wurden getötet.

 

 

Gedenkstätten zu Ehren von Persönlichkeiten des Ersten Weltkrieges

 

 

Zahlreiche Gedenkstätten wurden den Protagonisten und Persönlichkeiten gewidmet, die den Ersten Weltkrieges miterlebt oder an ihm teilgenommen haben. 

 

Zu ihnen zählen auch insbesondere Militärs:

 

Marschall JOFFRE

 

  • Gedenktafel. 6 rue Michel-Ange - Paris 16. Arrondissement

 

Gedenktafel, angebracht an der Hausnummer 6 der la rue Michel-Ange, Paris 16e, wo Marschall Joffre (1852-1931) von 1909 bis 1919 gelebt hatte. Quelle: Wikimedia Commons

 

 

  • Gedenktafel.  17 avenue de Lamballe - Paris 16. Arrondissement:  "Hier wohnte Marschall Joffre 1852-1931, Eroberer der Marne, bis zum Ende seines Lebens"

 

 

Marschall Foch

 

  • Gedenktafel. Bombon - Seine-et-Marne

Während des Angriffs im Sommer 1918 wird in diesem Schloss das Oberkommando der alliierten Armeen, unter der Leitung von Foch, eingerichtet. Eine Gedenktafel, einzementiert in der Kirche, erinnert an diese Episode.

 

  • Gedenktafel. 52 avenue de Saxe - Paris 7. Arrondissement

Die Familie lässt sich im Mai 1917 in diesem Haus nieder, das sie jedoch 1920 verlassen wird. Hier hält sich Foch am Abend des Sieges auf, wie uns die im Jahr 1930 angebrachte Gedenktafel verrät.

 

  • Gedenkstätte. Place du Trocadéro - Paris 16. Arrondissement

 

Reiterstandbild des Marschalls

 

Statue von Marschall Foch. Autor: Franck Segretain. Quelle: MINDEF/SGA/DMPA

 

  • Gedenkstätte. Hôtel national des Invalides -Paris 8. Arrondissement

 

Marschall Foch ist unter dem Invalidendom in Paris begraben

 

Das Grab von Ferdinand Foch im Invalidendom. Autor: Peter Schmidl  Quelle: Lizenz zur freien Dokumentation der GNU

 

 

General Mangin

 

  • Gedenkstätte. Kirchplatz Saint-François-Xavier - Paris 8. Arrondissement

 

Dieses Monument zu Ehren von General Mangin ersetzt die Gedenkstätte, die im Juni 1940 von den Nazis gesprengt wurde.

 

 

Statue von General Mangin. Autor: Franck Segretain. Quelle: MINDEF/SGA/DMPA

 

 

Georges-Marie GUYNEMER

 

  • Säule. Cité de l'Air- boulevard Victor - Paris 15. Arrondissement

 

La cité de l'Air wurde am 2. Juli 1984 nach Hauptmann Guynemer benannt.

 

Das "Vieux Charles", Flugzeug von Guynemer und ausgestellt im Museum für Luftfahrt und Raumfahrttechnik. Autor: JP Le Padellec. Quelle: MINDEF/SGA/DMPA

 

 

  • Inschrift. Panthéon - Paris 5. Arrondissement

 

Gemäß dem Vorschlag der Abgeordnetenkammer vom 19. Oktober 1917 wird der Name von Guynemer im Panthéon aufgeführt.

 

Viele Gedenkstätten ehren die "Politiker", die das Land während des Krieges regierten.    

 

Georges CLEMENCEAU

 

  • Statue. Avenue des Champs Elysées - Paris

 

Statue von Clemenceau. Autor: Franck Segretain. Quelle: MINDEF/SGA/DMPA

 

  • Büste aus Stein. Palais du Luxembourg – Paris

Büste aus Stein - Werk des Bildhauers Sicard. Auf dem Pult Nr. 14 zeigt ein Medaillon, mit dem Profil des Präsidenten eingraviert, die Stelle, wo er während der Verhandlungen gesessen hatte.

 

  • Gedenktafel. 8 rue Franklin – Paris

Wohnstätte und Büro von Clemenceau

 

  • Gedenkstätte. Paris 8. Arrondissement

Monument zu Ehren des "Tigers" Clemenceau, Werk von Coigniet.

 

 

Raymond POINCARE

 

  • Büste. Palais du Luxembourg – Paris

Der Persönlichkeit des ehemaligen Senators der Meuse wird durch eine Büste am Eingang des Palais gedacht.

 

Raymond Poincaré im Jahr 1914. Autor Harris & Ewing. Quelle: Wikipedia commons. Lizenzfrei.

 

Auch berühmte und während des Kriegs verstorbene Zivilisten und Intellektuelle sind gut vertreten.

 

Charles PEGUY (Poet)           

 

  • Gedenkstätte.  Chauconin-Neufmontiers - (Seine-et-Marne)

Monument des nationalen Friedhofs, auf der Charles Péguy bestattet ist

 

Guillaume APOLLINAIRE (Poet)    

 

  • Gedenktafel. 202 bd Saint-Germain - Paris 7. Arrondissement

In diesem Haus lebte und starb... der Poet Guillaume Apollinaire

 

Weiterhin erinnern zahlreiche Monumente an die Verstorbenen der wichtigsten Organe und Institutionen von Paris.

 

Hierzu zählen die Monumente für die Verstorbenen der Finanzinspektion (1920) und der Ecole Normale Supérieure (1923), beide errichtet vom großen Bildhauer Landowski sowie auch das Monument der Ehrenlegion (1925), zum Gedenken an Henri Bouchard.

 

Monumente zu Ehren der Alliierten Frankreichs

 

Frankreich wurde sich schnell der Schuld bewusst, die es sich durch das Leid, das auch die alliierten Verbündeten traf, aufgebürdet hatte. Deshalb wurden für sie spezielle Monumente in der Ile-de-France errichtet. Nachfolgend einige Beispiele, geordnet nach Nationalität:

 

  • Belgien:

Paris (20. Arrondissement), Friedhof Père Lachaise: Monument zum Gedenken der Toten

 

Monument für die belgischen Soldaten, die zwischen 1914 und 1919 in Frankreich gestorben sind Autor: JP Le Padellec. Quelle: MINDEF/SGA/DMPA

 

Paris (8. Arrondissement), cours de la Reine: Monument zum Gedenken an König Albert I. 

 

Paris (8. Arrondissement), place de la Reine Astrid: Monument zum Gedenken der französisch-belgischen Eintracht

Monument zum Gedenken der französisch-belgischen Eintracht. Autor: Franck Segretain. Quelle: MINDEF/SGA/DMPA

 

  • Briten. : La Ferté sous Jouarre (Seine und Marne): Gedenkstätte zum Gedenken an die Gefallenen der Schlachten von Mons, Marne und Aisne sowie ein Monument für die "Royal engeneers" der 4. Division (Kämpfe von 1914)

     

  • Italiener: Ivry/Seine (Val de Marne), auf dem Kommunalfriedhof, italienische Parzelle mit Monument; Paris (20. Arrondissement).

      Friedhof Père Lachaise: Monument zum Gedenken der freiwilligen Italiener in der Fremdenlegion:

 

Monumente für die "Garibaldiens" von Argonne und die freiwilligen Italiener, die für Frankreich gestorben sind. Autor: JP Le Padellec. Quelle: MINDEF/SGA/DMPA

 

  • Polen: Paris (7. Arrondissement), Hôtel des Invalides: Gedenktafel

 

  • Portugiesen: Paris (16. Arrondissement): Gedenktafel avenue des Portugais

 

  • Rumänen: Paris (8. Arrondissement), avenue de l'Opéra, Gedenktafel zum Gedenken an das Comité de l'unité roumaine (1917-1919)

 

  • Tschechoslowaken: Paris (20. Arrondissement): Kriegerdenkmal zum Gedenken der Toten auf dem Friedhof Père Lachaise; Tafel rue Bonaparte (provisorische Regierung 1916)

 

Monument für die tschechoslowakischen Soldaten, die zwischen 1914 und 1919 in Frankreich gestorben sind. Autor: JP Le Padellec. Quelle: MINDEF/SGA/DMPA

 

 

Monumente zum Gedenken an die Kolonialtruppen Frankreichs, z. B. ein tropischer Garten

 

1899 wurde erstmals im Wald von Vincennes probeweise ein Garten angelegt, um die tropischen Pflanzen zu studieren und ihre Nutzung zu erforschen.

 

Von Mai bis Oktober 1907 fand an diesem Ort eine beeindruckende Kolonialausstellung statt, wo insbesondere Dörfer der Einheimischen (Kongo, Madagaskar usw.) nachgebildet wurden.

 

Die dort ausgestellten Bauwerke wurden entweder vor Ort errichtet oder verlegt. Der Pavillon von La Réunion bestand z. B. bereits seit 1901, der von Tunesien wurde 1907 erbaut. Das chinesische Tor stammt von der Kolonialausstellung 1906, die im Grand-Palais in Paris stattfand.

 

Während den Kriegsjahren 1914 - 1918 wurden die für die Ausstellung im Jahr 1907 errichteten Gebäude, insbesondere der Pavillon Indochinas, als Militärkrankenhäuser genutzt (die Toten wurden auf dem Friedhof von Nogent/Marne bestattet).

 

1917 teilte eine Vereinigung, gegründet von ehemaligen Kämpfern in Fernost, den Wunsch mit, den für Frankreich gestorbenen Infanteristen entsprechende Ehrung zukommen zu lassen. Sie erhielten vom Staat den kommunalen Tempel Thu Dau Mot, der sodann zum Gedenken der Toten in einen buddhistischen Tempel umgestaltet wurde.

 

1919 beschließt der Kaiser von Annam, Khai Dinh, diese Orte den Annamiten zu widmen. Gleichzeitig wurden zwei weitere Monumente in der Nähe errichtet: eines für die christlichen Einwohner Indochinas und das andere für die Laoten und die Kambodschaner.

 

Monument für die Kambodschaner und Laoten, die für Frankreich gestorben sind. Autor: Gilles Roland. Quelle: MINDEF/SGA/DMPA

 

1927 besuchen Kaiser Khai Dinh und sein Sohn - der zukünftige Bao Daï - den Tempel (zerstört im Jahr 1984, und 1992 durch eine symbolische Pagode ersetzt).

 

Nach Errichtung der Pagode wurde der Standort insbesondere dem Andenken an die Verstorbenen gewidmet und in den 20er Jahren entstanden dann weitere Monumente: ein Monument wurde den Schwarzen gewidmet, die für Frankreich gestorben sind.

 

Monument für die schwarzen Soldaten, die für Frankreich gestorben sind. Autor: Gilles Roland. Quelle: MINDEF/SGA/DMPA

 

ein weiteres, eher allgemeineres Denkmal zum Gedenken der Kolonisten (im weitesten Sinn: für die Einwohner von Tonkin, Tahiti, Kongo, Indochina, Martinique usw.),

 

Gedenkstätte zu Ehren der Soldaten Madagaskars. Autor: Gilles Roland. Quelle: MINDEF/SGA/DMPA

 

sowie ein drittes Monument für die madagassischen Soldaten. 

 

Monument für die Christen Indochinas, die für Frankreich gestorben sind. Autor: Gilles Roland. Quelle: MINDEF/SGA/DMPA

 

 

Paris als Hauptstadt beherbergt natürlich ebenfalls viele Monumente mit "nationaler Symbolkraft" zum Gedenken an diesen Konflikt.

 

Im 16. Arrondissement befindet sich das Monument zum Gedenken des Ruhmes der französischen Armee 1914 - 1918. Am Triumphbogen befindet sich seit dem 28. Januar 1921 das Grab des unbekannten Soldaten, ein Symbol, das an das Grauen dieses Krieges erinnert, dem die französische Bevölkerung ausgesetzt war.

 

Die Ewige Flamme auf dem Grab des Unbekannten Soldaten. Autor: Jacques Robert. Quelle: MINDEF/SGA/DMPA

 

Im Invalidendom ruhen die sterblichen Überreste von berühmten Chefs der französischen Armee während dieses Konflikts. Marschall Foch ist in der Kirche Saint-Louis bestattet. Hier findet jährlich eine Zeremonie statt, organisiert vom Militärgouverneur von Paris, an der seine Familie, der Militärattaché Großbritanniens sowie der Militärattaché Polens in Frankreich teilnehmen.

 

 

Ein eher verkannter Aspekt ist das architektonische und kulturelle Erbe des Ersten Weltkrieges.

 

Eine der Nachwirkungen des Ersten Weltkrieges ist die Errichtung der Großen Moschee in Paris (die erste in Frankreich errichtete Moschee). Die grundsätzliche Entscheidung dafür wurde nach der Schlacht von Verdun getroffen, bei der sehr viele muslimische Soldaten ums Leben kamen. Die Grundsteinlegung fand im Jahr 1922 statt und die Moschee wurde dann am 15. Juli 1926 durch den Präsidenten der Republik, Gaston Doumergue, eröffnet.      

 

Die Große Moschee in Paris. Autor LPLT. Quelle: Lizenz zur freien Dokumentation der GNU 

 

Auch in vielen Kirchen erinnern zahlreiche Tafeln und/oder Kapellen an die vielen Opfer von Paris.

 

Die "Welle" der Errichtung solcher Monumente zum Gedenken der Toten brach sofort nach Kriegsende aus.  Die Mehrzahl der Monumente wurde zwischen 1919 und 1923 errichtet. Diese Bewegung wurde staatlich unterstützt, und durch den Gesetzeserlass vom 25. Oktober 1919 wurden den Gemeinden, die ihre für Frankreich Gestorbenen ehren wollten, entsprechende Subventionen zuteil.

 

Museen in Paris und Ile-de-France.

 

Das Gedächtnis an diesen Konflikt findet sich in vielen Museen und speziellen Museen über diese Thematik. Hierzu zählen insbesondere:

 

- La maison Clemenceau in Moret-sur-Loing (Seine-et-Marne);
 
 
 
- Museum Clemenceau in Paris
 

 

Arbeitszimmer von Clemenceau. Quelle: Civique, Nr.145, April 2005

 

- Bibliothek für internationale und zeitgenössische Dokumentation in Paris (ehemaliges Kriegsmuseum);

 

- die drei "Verteidigungsmuseen) (Armeemuseum, Marinemuseum, Museum für Luftfahrt und Raumfahrttechnik);                                                      

 

Hôtel national des Invalides. Autor: Jacques Robert. Quelle: MINDEF/SGA/DMPA

 

- das Museum der Taubenzucht in Suresnes;

 

- der Festsaal der Garde Républicaine….  

 

 

Nationale Kriegsgräberstätten und Militärfriedhöfe

                                                   

Die Ile-de-France beherbergt zahlreiche nationale Kriegsgräberstätten, darunter:

 

-Chauconin-Neufmontiers (in Seine-et-Marne) das so genannte „Große Grab von Villeroy“, tatsächlich ein Beinhaus, in dem die sterblichen Überreste von Péguy zu finden sind, der am 5. September 1914 während der Schlacht von Ourcq gestorben ist;

 

 

Nationale Kriegsgräberstätte, die 1932 in der Nähe der Stelle errichtet wurde, an der Charles Péguy während der Kämpfe im September 1914 gestorben ist.
Autor: Gilles Roland. Quelle: MINDEF/SGA/DMPA

 

 - Etrepilly und Chambry (wo sich auch das Monument zum Gedenken an die sogenannte Armée de Paris befindet) sind zwei weitere nationale Kriegsgräberstätten für dieselbe Schlacht.

 

Nicht zu vergessen die Militärfriedhöfe in Paris, wo all diejenigen Soldaten bestattet sind, die während des Konflikts in den Krankenhäusern der Stadt gestorben sind.

 

Auch die ehemaligen Alliierten und Gegner Frankreichs unterhalten Friedhöfe für ihre Verstorbenen. Hierzu zählen beispielsweise:

 

-  der amerikanische Friedhof in Suresnes

Der amerikanische Friedhof in Suresnes. Quelle: American Battle Monuments Commission

 

-   Parzelle für 748 serbische Soldaten in Thiais (Val-de-Marne);

 

-  deutsche Parzelle in Versailles, die 37 Gräber aus den Jahren 14-18 beherbergt

 

 

Grabstätten auf dem Friedhof Père Lachaise

 

Auf den Friedhöfen von Paris, wie auf dem berühmtesten unter ihnen, dem Père Lachaise, sind zahlreiche individuelle Monumente zu finden, die viele individuelle Gedenkstätten an die Tragödie des Ersten Weltkrieges, der Millionen anonyme Menschen zum Opfer gefallen sind, darstellen. Hier findet sich insbesondere das Grab von Apollinaire.

 

Grab von Guillaume Apollinaire auf dem Friedhof Père Lachaise. Autor: JP Le Padellec. Quelle: MINDEF/SGA/DMPA

 

Diese kurze Zusammenstellung ist nicht vollständig, sie soll lediglich eine Vorstellung über die verschiedenen Arten von Monumenten und Gedenkstätten über den Ersten Weltkrieg geben, die der Besucher von Paris und Umgebung in der Ile-de-France finden kann.

 

 

MINDEF/SGA/DMPA