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Notre-Dame de Lorette

Allgemeine Sicht

Die beeindruckende Gräberstadt des ersten Weltkrieges und dessen Basilika

Die Totenstädte befindet sich in der Gemeinde von ABLAIN-SAINT NAZAIRE. Sie wurde auf der Stätte der alten Hauskapelle des XVIII J.h. von einem Dorfmaler nach seiner Pilgerrückkehr von Lorette in Italien gegründet. Die Totenstädte befindet sich auf dem 165 m hohen Hügel wo die Schlachten von Oktober 1914 bis Oktober 1915 stattgefunden haben und wo 100 000 Menschen starben und verwundet wurden.

Geschichtliche Daten

Der Nationale Friedhof wurde zwischen 1920 und 1925, für die Neugruppierung der, in Artois und Flandern exhumierten Leichen eingerichtet. Der Turm und die Kapelle wurden 1915 eingeweiht. Zwischen 1974 und 1978 und 1982 und 1983 wurden Renovierungsarbeiten unternommen. Ein wichtiger Aufwertungsplan ist von 2002 bis 2006, in Zusammenarbeit mit dem Verteidigungsministerium, dem Regionalrat, der Departmentvertretung des Pas de Calais und der Ortschaftsgemeinde von Lens-Liévin programmiert.
Die Stiftung der Notre Dame de Lorette Ehrenbewachung, die 1920 von Seiner Exzellenz Julien, Bischof von Arras gegründet wurde, hält am Fuße der Gebeinstätte Wache und entfacht jeden Sonntag die Flammen. (Kontakt 03.21.45.15.80). Der Laternenturm sowie die nahe kapelle, sind Werke des aus Lille stammenden Architekten Louis Cordonnier und seines Sohnes, die sich im Wiederaufbau, der vom Krieg zerstörten Städte der Flandern, eingesetzt haben. Der romanisch- byzantinischen Styl der kapelle, umfasst insbesondere religiöse Fresken und Glasmalereien auf den Kirchenfenstern. Sie erwähnen die Ereignisse des Großen Krieges und die religiös - patriotische Geschichte Frankreichs. Die Mauern sind mit Gedenktafeln, zur Erinnerung der Soldaten versehen. Die kapelle schließt auch ein Triptychon ein, das der polischen Patronin Notre Dame de Czestochiwa gewidmet ist.
Außerhalb befindet sich eine Orientierungstafel, die erlaubt die Standorte der Schlachten des Artois Hügels, über der Béthume-Arras Achse besser zu verstehen. Die Tafel wurde von den Mitgliedern der Stiftung der Überlebenden des Loos Zugs geschenkt (cf. 2. Weltkrieg). Interessant ist es auch sich jenseits der Täler in Richtung Vimy oder des Hügels Mont St Eloi zu erkunden. In diesem letzten Bestimmungsort, ist von dessen Abtei nichts als eine Ruine übriggeblieben. Ganz in der Nähe ehrt ein Monument den General Maistre, der die 21. Armeekorps kommandierte.
Das Museum befindet sich auf dem Hügel, 200 Meter von der Kapelle entfernt. Hier werden mehr als 2000 Kunstwerksammlungen ausgestellt. Vor allem aber versucht das Museum, den Alltag der Soldaten des Großen Krieges zu reproduzieren : Man kann Nachbildungen der unterirdischen Unterschlüpfe, die mit telefonischen Installationen, erste Hilfe Posten und spezifische Räume ausgestattet sind, bewundern. Auch audio-visuelle Animationen werden verwendet. Außerhalb kann man Schützengräber- und Schlachtfeldnachbildungen bestaunen. Jeden Tag von 9:00 bis 20:00 Uhr offen.

  • Kirchenfenster der kapelle.  Der Laternenturm. Er wird zur Zeit renoviert.

    Kirchenfenster der kapelle. Foto von Jean-Pierre Le Padellec Der Laternenturm. Foto von Jean-Pierre Le Padellec

  • Detail des Giebels der kapelle

    Detail des Giebels der kapelle. Foto von Jean-Pierre Le Padellec

  • Die kapelle von innen

    Die kapelle von innen. Foto von Jean-Pierre Le Padellec

  • Monument des Generals Maistre

    Monument des Generals Maistre. Foto von Jean-Pierre Le Padellec

  • Allgemeine Sicht

    Allgemeine Sicht. Foto von Jean-Pierre Le Padellec