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Batterie de Longues-sur-Mer (14)
 | | Küstenbatterie von Longues-sur-Mer. Quelle: Régis Hidalgo |
| Als Teil des Atlantikwalls, der deutschen Verteidigungsanlage, liegt die Küstenbatterie von Longues-sur-Mer 8 km nördlich von Bayeux, in der frz. Provinz Calvados.
Westlich von Arromanches-les-Bains in der Normandie, dominiert Longues-sur-Mer den Ozean von einer 65 Meter hohen Klippe. Es ist eine ideale Position, auf der die Deutschen eine Küstenbatterie mit vier Geschützen von Kaliber 15 cm installieren. Die Batterie zählt zu den wenigen noch komplett erhaltenen Resten des Atlantikwalls. |
| Am 6. Juni 1944, um 5.30 Uhr, bombardieren mehrere Kreuzer und ein Panzerkreuzer die Stellung. Aber als die Flotte der Alliierten heranrückt, eröffnet die Küstenbatterie ebenfalls das Feuer. Die HMS Ajax erwidert das Feuer auf See aus einem Kilometer Entfernung. Die deutschen Geschütze setzen mit dem Beschuss einen Moment aus und nehmen ihn dann wieder auf. Das letzte Geschütz fällt um 17.00 Uhr aus. Die Übergabe der Küstenbatterie von Longues-sur-Mer mit 184 Männern der Garnison erfolgt an die Briten am nächsten Tag.
Vier 15 cm Geschütze von 19,5 km Reichweite befanden sich in dieser Batterie. Ein Feuerleitstand, der am 6. Juni 1944 gerade fertiggestellt war, lag am Rand des Felsens. |
|  | | Küstenbatterie von Longues-sur-Mer. Quelle: ECPAD |
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| Praktische Angaben:Küstenbatterie von Longues-sur-Mer
14400 Longues-sur-Mer
Tel. : +33 (0) 231 06 06 45
Fax : +33 (0) 231 06 01 66
Zufahrt über die D514
Ganzjährig geöffnet
Führungen von Ostern bis September |
| | Quelle: Mémorial de Caen |
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| 1944 - die Wende im II. Weltkrieg |
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