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Les Eparges

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Monument du Point X. © ONF - Source : LES FORÊTS DE L'HISTOIRE 2010

Die Hügelkuppe von Eparges war der Einsatz von erbitterten Kämpfen, in denen zehntausende von Menschen umkamen...

Spuren für unser Gedächtnis Die Maas hat die Kämpfe des Großen Krieges von 1914 bis 1918 erlebt. Die Städte "mit verletzter Seele" heißen Verdun, Argonne, les Eparges, le Saillant de St. Mihiel...sie zu entdecken und verstehen bedeutet, sich aller Männer, die damals gekämpft haben, zu erinnern. Seit der Gründung des Saillant von Saint-Mihiel im September 1914 haben die Franzosen versucht, diesen Bruch zu verringern. Verbitterte Kämpfe, zunächst an der Oberfläche, dann hauptsächlich mit Minen, fanden in Eparges statt, einer Hügelkuppe, die die nordwestliche Grenze des Saillant darstellt. Mit dem Ziel, den Saillant von St.-Mihiel, der im September 1914 entstand, zu verkleinern, führten die Franzosen am 17. Februar 1915 einen Angriff auf Eparges durch. Dieser Angriff wurde sofort durch Gegenangriffen der Deutschen niedergeschlagen. Es folgten bittere Kämpfe auf dem Hügel, einige Flächenkämpfe, jedoch hauptsächlich Minenkämpfe. Am 9. und 10. April 1915 besetzt ein Bataillon des 8. Regiments die östliche Spitze von Eparges (Punkt X). Dies beendet die Kämpfe von Eparges noch lange nicht: am 24. April 1915 beginnt von Stranz einen erfolgreichen Angriff auf Eparges im Graben von Calonne. Westlich des Kampffeldes bleibt das Dorf selbst in den Händen der Franzosen. Es befindet sich jedoch unter ständigem Beschuß der deutschen Eliteschützen. Nach und nach wird es durch die Bombardierungen zerstört. Die Hügelkuppe selbst wird durch Minen zerstört, deren Trichter von Punkt C bis zum Punkt X reichen; beide sind durch ein Monument gekennzeichnet. Auch in den folgenden Monaten werden die Kämpfe mehr oder weniger intensiv fortgesetzt. Erst im September 1918 wird Eparges dank der Offensive der 1. amerikanischen Armee, die den Saillant befreit, erlöst. Am 14. September 1918 sind die Amerikaner in Fresnes-en-Woëvre: Eparges ist nicht mehr in den Händen der Deutschen.

Nécropole Nationale du Trottoir Am Fuße des berühmten Hanges hebt sich diese Totenstadt von den schwarzen Tannen ab. Hier befinden sich 2108 Gräber, darunter zehn muslimische Bildstöcke. Zudem sind in einem Beinhaus 852 Leichen beherbergt. Auf diesem im Krieg errichteten Friedhof wurden die Überreste der Soldaten von den Friedhöfen von Bois und Marquanterre versammelt. Er wurde 1958 vollständig erneuert.
Monument für das 106. Regiment Auf der Straße zur Kuppe trifft der Besucher auf ein erstes Monument, dass sich von den Bäumen, oben auf einer Treppe, abhebt. Dieses Werk des Bildhauers Maxime Real Del Sarte wurde zu Ehren der "Rückkehrenden des 16. Regiments" errichtet. Es stellt sich in Form einer Pyramide dar, die von einem menschlichen Kopf überragt wird. Magere Hände, Schädel und Kreuze zeugen von den Leiden derer, die die Kämpfe auf diesem blutigen Hang erlebt haben. Vorne zeigt das Flachrelief aus Bronze eine Frau mit Helm, die einen Soldaten in einer Haltung stützt, die an die alten "Pietà" erinnern.
Gedenkstätte der Zunft Oben auf dem Hügel findet man zunächst ein Monument, das zum Gedächtnis der Feuerwehrleute errichtet wurde, die während des Minenkrieges schwere Verluste erlitten. Eine doppelte Mauer im Halbkreis befindet sich hinter sieben Spundwänden aus Beton. Auf der einen Seite erinnert ein Text an die Widmung, auf der anderen ist das Wappen der Zunft angebracht.
Das Monument des Punkt X Am östlichen Ende des Hügels, der die Ebene von Woëvre um mehr als 100 Meter überragt, befindet sich ein Monument am Rande eines kleinen Vorplatzes. Die Mauerseiten stellen eine wichtige Frucht dar und ein dreieckiger Giebel krönt das ganze. Auf einer Seitenfläche ist ein Kreuz oberhalb eines Altars geschnitzt, auf der anderen befindet sich ein Tiefrelief, auf dem ein Offizier ohne Kopfbedeckung seine Männer in den Kampf zieht. Dieses schöne Werk des Bildhauers Fischer ist "denen, die kein Grab besitzen" gewidmet. Markierungen und Bänke ergänzen diesen Bereich.
Monument für das 302. Regiment Neben dem Monument des Punkt X befindet sich neben einem Trichter eine kleine Bruchsteinmauer, in der eine Platte befestigt ist, auf der sich außer dem Kriegskreuz folgende Inschrift befindet:"302e R.I. 20 Septembre 1914, 21 Mars 1915. Les Anciens des 302e et 102e R.I." (302. Regiment 20.Sepbember 1914, 21. März 1915. Die Alten des 302. und 102. Regiments.)
Die Besichtigung von Eparges und der Zutritt sind kostenlos. Vor Ort lernen Sie, die Geschichte dieser Stätte mit Hilfe der Informationstafeln besser zu verstehen. Des Weiteren wurde ein ausgewiesener Weg durch die ONF und den Nationalen Verband der Erinnerung an die Schlacht von Verdun und deren Höhepunkte angelegt. Auf diesem Weg können Sie auf den Spuren der Soldaten wandern, die dort gekämpft haben. Für Gruppen sind Führungen auf Anfrage möglich. Kontakt Fremdenverkehrs-Gastland der Maasufer Place Taylord 55210 Vigneulles-les-Hattonchatel Tel.-Fax : 03 29 90 08 55 Tel.-Fax : 03 29 90 04 29 Fremdenverkehrsbüro Tel. : 00 33 (0)3 29 86 14 18 Fremdenverkehrsausschuß des Departments Tel. : 00 33 (0)3 29 45 78 40

  • Trottoir National Necropolis. Photo JP le Padellec.

  • 106th Infantry Regiment Monument. Photo JP le Padellec

  • Genius Memorial. Photo JP le Padellec

  • 302nd Infantry Regiment Monument. Photo JP le Padellec

  • Monument at Point X. Photo JP le Padellec.

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    Informationen

    Anschrift

    55160
    Les Eparges

    Wöchentliche Öffnungszeiten

    Accessible toute l'année