La première guerre mondiale dans le Nord

Le general Galliéni
Corps 1
Im August 1914, als die deutschen Truppen in Frankreich, zwischen Sambre und Escaut eindringen, erschwert die Auswanderung der Bevölkerungen, die Kämpfe der Franzosen und die ihrer englischen Alliierten. Der Rückzug ist von einigen Kämpfen geprägt. Es finden britische Schlachten in Landrecies statt, sowie französische in Guise. Hier gelingt es der V Armee des Generals Lanrezac, von Kaiser Truppen die Überquerung der Brücken der Oise momentan zu ermöglichen. Von den Engländern unterstützt lässt General Joffre, Anfang September auf Ourcq die erste deutsche Armee des Generals Von Kluck angreifen. Es ist die Armee des Generals Maunoury, nachrangige Gallieni, Kommandant der Garnison von Paris, die sie angreift. Zu diesem Zeitpunkt, beginnt die Schlacht der Marne, die schnell auf den Regionen von Sézanne und Frèr-Champenoise zentriert ist. Am 10. September ziehen sich die Deutschen, bis in Aisne und in die nahen Anhöhen zurück, darunter auch das Chemin des Dames. Hier befestigen sie sich indem sie insbesondere auch einige große Forts benutzen, die von den Franzosen nach dem Krieg von 1870 errichtet wurden.
Corps 2


Die Front ist von den Vogesen bis zur Picardie festgelegt. Die kriegführenden Mächte versuchen im Westen auf dem freien Gelände überzuschreiten: es fängt der Wettlauf zum Meer an. Dieser ist von den Schlachten in Péronne, Arras, der Hügel von Artois und des Monts de Flandern geprägt. Lille wird besetzt. In den Flandern, hält die vom König Albert geführte belgische Armee, die mit den Franzosen des General Foch verbündet ist, an der Yser Linie durch. Die Engländer halten in Ypres stand. Wütende Kämpfe finden in Dixmud statt; die Überschwemmung ist ein wertvoller Verbündeter. Dixmude fällt am 10. November, nicht aber die Yser Linie, die auch Übergang des Todes genannt wird, sowie Ypres das zu jener Zeit bombardiert wurde. Um den Gipfel von Messines, zwischen Ypres und Lys finden intensive Kämpfe statt. Diese Region wird während des ganzen Krieges Schauplatz blutiger Kämpfe und die lokalen Friedhöfen die dort errichtet wurden bezeugen das Blutbad, dass in den zwei Lagern stattgefunden hat. Trotz der Versuche der Alliierten im Dezember 1914 in Carency in der Nähe von Arras und vor allem in Weppes, zwischen Armentières und La Bassée, wo die Briten einen blutigen Misserfolg in Chapelle-Neuve erleben, bleibt die Frontlinie bewegungslos. Die Armee der Inder wird verwundet. Der Angriff auf dem Saillant Aubers im Mai 1915 stößt auf die deutschen Festungen und endet mit 10 000 umgekommenen und verwundeten Soldaten. Im April 1915, Richtung Ypres, verursachen englische Bergarbeiter eine Explosion. Sie ist Ursprung eines künstlichen Hügels von 60 Metern. Den Hügel wird man daher Hill 60 nennen. Die Deutschen werden dann mit ihrer neuen Chlorgaswaffe erwidern. Mehrere Tausende Menschen werden umgebracht und unter ihnen auch bretonische Kämpfer. Ypres wird bombardiert und brennt lichterloh aber die Soldaten halten in den Gräbern tapfer durch. Im Mai und Juni konzentriert General Joffre all seine offensiven Anstrengungen auf den Hügeln Artois, Ablain, Sainte Nazaire, Neuville Saint Vaast und in den Stätten von Vimy, Notre Dame de Lorette, Souchez, Mont Saint Eloi, la Targette, Givenchy und Carency. Der Fehlschlag ist furchtbar: 140 000 Franzosen sterben. Im September wird jedoch eine neue Offensive in diesem Gebiet unternommen. Wie auch im Mai attackieren die Engländer Loos in Gohelle. Man bemächtigt sich von Souchez und reißt die Stadt ab. In den zwei Lagern, sind die Todesopfer und die Verwundeten zahlreich.

Am Anfang des Jahres 1916, gelingt es Joffre die Briten zu überzeugen einen Angriff unter General Fochs Befehl in der Somme, vom Tal Ancre Richtung Bapaume zu unternehmen, während die Franzosen auf dem Süden der Somme in Richtung Péronne stürzen. Engländer, Kanadier, Australier, Türken, Afrikaner, Schotten, Iren sind im Tal um Albert installiert und sehen sich gezwungen die Deutschen in den Höhen von Beaumont-Hamel, Thiepval, Pozières, Fricourt, Montauban, Combles et Maricourt zu vertreiben. Hier haben sich die Deutschen niedergelassen, organisiert, befestigt und die pausenlosen Artilleriefeuer der letzten Juniwoche erwiesen sich als unausreichend als der Angriff am 1. Juli stattfand.

Die Maschinengewehre erschießen zahlreiche Angreifer: An diesem Tag kommen 30 000 Menschen um. Der Angriff setzt sich trotzdem während mehreren Monaten und Phasen im Jahre 1916 fort. Die Luftwaffe unterstützt diesen Angriff. Sie bombardiert die deutschen Gräber und anschließend nehmen auch die Panzern im September in der Nähe von Corcelette teil. Im November macht man die Bilanz. Etwa eine Million Verbündete werden getötet und verwundet und von Seiten der Deutschen sind es 300 000. Verdun ist überschritten... während die Frontlinien nur 10 bis 15 Km weiterkommt, werden Peronne und Bapaume nicht erreicht. Heute zählt die Somme mehr als 400 britische Friedhöfe. Aber zur selben Zeit, um die Front der Somme zu stärken, waren die Deutschen gezwungen, auf Verdun zu verzichten : Einer der Ziele der Offensive der Somme wurde erlangt. Während diesen Sommers im Jahre 1916 hat auch eine andere verheerende Schlacht, die von den australischen Korps organisiert wurde, in der Gegend von Fromelles, zwischen Lille und Béthune sattgefunden. General Haig hatte sie gefragt, eine Offensive in Richtung Lille zu organisieren um hier die deutschen Truppen festzulegen. Ziel war es ihre Ankunft, um die Front der Somme zu stärken, zu verhindern. Die 5. australische Division unternimmt am 19. Juli die Attacke und beschießt die Bayern. Die 61. britische Division scheitert ebenfalls. Die Australier zählen mehr als 5500 Todesopfer und die Briten mehr als 1300. Im Jahre 1917, rücken die Deutschen auf der Hindenburglinie (oder Siegfriedlinie) zwischen Lens und Soissons zurück, befestigen sich dort und verwüsten die Regionen, die sie soeben verlassen haben. Dieser Rückzug wird durch die Einnahme von Bapaume von Seiten der Australier am 17. März vervollständigt. Es bleibt nun dem neuen Chefgeneral der französischen Truppen Nivelle, nichts anderes zu tun als den ehemaligen Zielgrenzenunterschlupf von Noyon zu reduzieren. Er beschließt dann im Zentrum anzugreifen und zwar im Chemin des Dames in der Richtung von Laon, um sich dem Gipfel und den, von den Deutschen methodisch, befestigten Galerien zu bemächtigen. Typisches Beispiel ist die Caverne du Dragon (Höhle des Drachens) die Nivelle diesen Namen verdankt. Zuerst erhält er das Einverständnis der Alliierten und führt dann den Ablenkungsangriff am 9. April durch. Von der Artillerie, der Luftwaffe unterstützt, aber auch dank der Minenexplosionen, die unter den deutschen Linien gesetzt wurden, unternehmen Engländer, Australier, Neuseeländer und Kanadier den Sturmangriff. Die Kanadier bemächtigen sich von Crête de Vimy. In Bullecourt werden die Australier durch die deutsche Artillerie dezimiert; sie verlieren in einem Monat 10.000 Männer.

Zwischen dem 10. und dem 16. April bereitet die französische Artillerie im Chemin des Dames das Terrain vor. Aber am Morgen des Angriffs am 16. erschießen die vergrabenen Maschinen, die Angreifer. 2/3 einer senegalesischen Division wird in ein paar Stunden vernichtet. Am 15. Mai wird Nivelle, vor dem Ausmaß der menschlichen Verluste und der Terraingewinne, von Pétain ersetzt. Im April, während 15 Tagen Kampf, wurden 150 000 Männer verwundet und unter ihnen starben 40 000, aber dies hatte nicht ausgereicht, um einen zweiten Angriff, am 4. Mai zu verhindern. Dieses Blutbad verursachte Aufstände, die General Pétain unterdrückte und parallel bemühte er sich die übrig gebliebenen Männer zu verschonen und auf die notwendige Verstärkung zu warten, um sich auf die nächsten Angriffe vorzubereiten. Im Sommer führt man die Kämpfe weiter. Eine französische Attacke eignet sich im Oktober des Forts der Malmaison und das Moulin de Laffaux an. Die Deutschen strömen zurück und verlieren 30 000 Männer und das Chemin des Dames.

Im selben Jahr 1917 hat der englische Genera Haig vor, eine entscheidende Offensive in den Flandres zu organisieren. Infolge gigantischer, unterirdischer, englischer Minenexplosionen, bemächtigen sich die Neuseeländer und Engländer am 7. Juni von Messines aber schreiten nicht weiter fort. Am 31. Juli findet die dritte Schlacht von Ypres statt, die von Gasen und ununterbrochenen Bombardierungen gekennzeichnet ist. Houthulst und Poelkapelle werden erobert. Über Poelkapelle wird der französische Pilot Georges Guynemer umgebracht. Diese Schlacht hat die Alliierten nur 10 Km weitergebracht um den Preis von 300 000 Todesopfer. Von Seiten der Deutschen beträgt der Verlust 260 000 Männer. Die Region von Ypres ist mit Denkmälern und Friedhöfen übersäht. Im November 1917 benötigen die Engländer 400 Panzer, die in die feindlichen Linien in Richtung Cambrai vordringen. Aber es gelingt ihnen nicht ihren anfänglichen Erfolg zu nutzen und die Front nimmt praktisch wieder die alten Umrisse an.

1918



Im Jahre 1918 sind sich die Deutschen bewusst, dass ihre Überlegenheit nur zeitweilig ist, da wegen der russischen Revolution ein Schlussstrich an der Ostfront gezogen wurde: bald wird die amerikanische Armee operationell sein und die Überlegenheit der Alliierten sowohl in Bezug auf die Truppen als auch für das Material wird real sein. Sie beschließen also ohne viel Zeit zu verlieren zu attackieren. Am 21. März löst sich die Offensive von Ludendorff von der Oise bis zur Scarpe aus und dringt zwischen den Engländern (in der Nähe der Küste) und den Franzosen ein, die darauf bedacht sind Paris zu beschützen. Zu diesem Zeitpunkt in Doullens verbinden sich die Alliierten indem sie die Leitung des Kommandos, General Foch anvertrauen. Die Deutschen schreiten in einem schnellen Rhythmus in der Somme, in Aisne und in den Flandern vor. Messines wird erobert doch auf dem Mont Kemmel, wo die Alliierten 250 000 Männer verlieren, gelinkt es den Deutschen nicht vorbeizukommen. In Aisne werden deutsche Granaten vom Wald St Gobain geschossen und erreichen Paris, währenddessen bemächtigen sich die Truppen von Ludendorff des Chemin des Dames, Soissons und Château-Thierry. Aber unter Pershing's Befehl halten die amerikanischen Marines tapfer im Wald von Belleau durch, wo sich unter anderem die jungen Offiziere Patton und Marshall auszeichnen. Anschließend sind die französischen Truppen in Reims dran am 16. Juli auszuhalten. Am 17. findet die zweite Schlacht der Marne statt, wo die Deutschen bis Aisne zurückrücken. Diese Schlacht, die vom General Mangin organisiert wird, ist stark von den Amerikanern, der Panzerarmee und der Luftwaffe unterstützt. Am 8. August auf der Front der Somme, zwischen den Tälern der Ancre und Avre, unternehmen die Panzer einen entscheidenden Durchbruch. Ausgestattet von moderner Rüstung und den Bataillons der Verbündeten rückt die Kaiserarmee ordentlich zurück aber mit der Gewissheit der Niederlage. Zur selben Zeit droht die Revolution. Am 7. November in Haudroy in der Region der Aisne überschreiten die deutschen Bevollmächtigten die Frontlinie und sind nach Compiègne-Rethondes geführt, um den Waffenstillstand zu ersuchen. Dieser wird am 11. November unterzeichnet und um 11 Uhr in Kraft treten. In Paris, um dieses Ereignis zu feiern werden 1 200 Kanonschüsse gefeuert. Die Feindseligkeiten werden eingestellt. Die Alliierten sind Sieger, aber das Nord- und Westgelände ist in einem schlimmen Zustand. Fast 200 Gemeinden des Pas-de-Calais wurden vernichtet. Neun Millionen Todesopfer, 20 Millionen Verwundete und Millionen zerstörte Familien, das ist die menschliche Bilanz des großen Krieges. Neben den Deutschen und Briten die von diesem Konflikt die meist betroffenen waren, ist es wichtig auch an die Soldaten zu denken, die von den verschiedenen Kontinenten, wie Amerika, Afrika und Asien kamen und die in Europa während dieses blutmörderischen Kampfes umkamen. Die Welt hat sich ab diesem Zeitpunkt radikal verändert.