Musée de l'Ordre de la Libération

Façade du musée. Source : Musée de l'Ordre de la Libération

Gedenkstätte für die Kameraden der Befreiung

General de Gaulle führt den Befreiungsorden im November 1940 in Brazzaville ein. Diese Entscheidung, die nur wenige Monate nach dem Aufruf vom 18. Juni erfolgte, mag erstaunlich erscheinen, betrachtet man die Sorgen jenes Moments. Doch der Führer der freien Franzosen, der verstanden hat, dass der Krieg lange dauern wird, möchte ein starkes Symbol finden, mit dem er diejenigen ermutigen und belohnen kann, die sich im Kampf gegen die Nazi-Besatzer besonders verdient gemacht haben. Das Kreuz der Befreiung, das zu jenem Zeitpunkt eingeführt wird, ist im Übrigen nicht nur eine Auszeichnung, sondern ein Orden ohne Hierarchie, dessen Mitglieder den Titel "Kameraden der Befreiung" tragen. Etwas über tausend Befreiungskreuze werden nach sehr strengen Kriterien und per Erlass des General de Gaulle auf Vorschlag des Ordensrates, dem der Kanzler vorsitzt, verliehen. Im Januar 1946 wird der Orden geschlossen und die Kameraden der Befreiung, dieser "außergewöhnliche Ritterstand" - bilden von da an eine unabänderliche Gruppe, die für immer die Résistance 1940-1945 repräsentieren sollte. 1965 beschließt Général de Gaulle als Präsident der Republik, den Ordre de la Libération im Invalidendom anzusiedeln, der Hochburg für das nationale Gedenken der Militärgeschichte. Fünf Jahre später wird das Musée de l'Ordre de la Libération für Publikum eröffnet.

Dank des unbestrittenen Prestiges des Ordens konnten in dreißig Jahren an ein und demselben Ort Sammlungen von äußerst großer Vielfalt zusammengestellt werden. Diese Fülle ist in großem Maße der Vielfalt der 1.061 Kameraden der Befreiung zu verdanken, die durch alle Formen aktiven Widerstands den Lehrer ebenso wie den Militärpfarrer, den afrikanischen Schützen ebenso wie den Armeegeneral, den Studenten wie den Arbeiter, aber auch 18 Kampfeinheiten und 5 französische Gemeinden repräsentiert. Die Sammlungen, die im Wesentlichen aus persönlichen Objekten und Dokumenten bestehen, die von den Kameraden und ihren Familien gestiftet wurden, zeugen vom Engagement und den bestandenen Prüfungen. Als wahres Aushängeschild des Ordens präsentiert das Museum in seiner Dauerausstellung über 4.000 Stücke, die in drei Räumen (freies Frankreich, Résistance im Inneren, Deportation) den Werdegang der Kameraden schildern. Zahlreiche Stücke sind von außergewöhnlicher Rarität, ebenso außergewöhnlich sind aber auch die Persönlichkeiten, mit denen sie in Zusammenhang stehen. Besucher können hier vor allem zivile Kleidung und den Anzug des Unterpräfekten Jean Moulin sehen, das Matrosenhemd des Kommandanten und künftigen Generals Leclerc, Standarten, die dem Feind auf den Schlachtfeldern von Afrika und Europa abgenommen wurden, die Fliegerjacke von Pierre-Henri Clostermann, die ersten Marineflaggen des Freien Frankreichs, Originalzeichnungen, die in den Konzentrationslagern entstanden sind, Flugzettel, Tageszeitungen und heimliche Sendeposten ...
Der Ehrensaal des Museums ist General de Gaulle gewidmet, dem Gründer und Großmeister des Ordens. Hier sind persönliche Objekte ausgestellt, alle seine französischen und ausländischen Ehrenzeichen, sein einziger noch existierender kompletter Anzug und einige seiner wichtigsten Kriegsmanuskripte, u.a. der Originaltext für das Plakat "An alle Franzosen", der 2005 unter UNESCO-Schutz gestellt wurde. Als Museum für Gegenstände bildet das Musée de l'Ordre de la Libération in diesem Sinne offensichtlich eine Ergänzung zum renovierten Musée de l'Armée und zum Historial Charles de Gaulle, deren entschieden moderne Konzeption wiederum allein auf Bild und Ton beruht. Ein Ort des Gedenkens und der Geschichte Mit dem fortschreitenden Verschwinden der Kameraden ist das Museum zum Zentrum für Gedenkaktionen des Ordre de la Libération geworden. Gestärkt durch seine Lage im Invalidendom werden hier im Durchschnitt 100.000 Besucher pro Jahr empfangen und vielerlei pädagogische Aktionen entwickelt (Vorbereitung auf den Concours national de la Résistance et de la Déportation, Besichtigungen mit Führung für die Klassenstufen 3ème, 1ère und Terminale, Fragebogen für Schüler der Grundschule etc.). Als Ort des Gedenkens und der Geschichte ist das Museum auch ein Zentrum für Dokumentation und Forschung, das die Archive des Ordens und die Akten der Kameraden der Befreiung verwaltet, eine Bibliothek (4.000 Titel) und eine Fotothek (10.000 Fotografien). Das Museum ist auch im Internet mit einer Website des Ordens vertreten, in der insbesondere ein biografischer Hinweis für jeden Kameraden der Befreiung sowie eine Auswahl der bedeutsamsten Objekte und Dokumente aus den Sammlungen des Museums zu finden sind.
Musée de l'Ordre de la Libération Empfang von Besuchern und Kartenverkauf durch das Musée de l'Armée Hôtel National des Invalides 129, Rue de Grenelle (Empfang Nord) oder Place Vauban (Empfang Süd) Telefon & Fax: +33 (0)1 47 05 04 10 E-Mail: musee@ordredelaliberation.fr Öffnungszeiten (Kassenschluss 1 Std. vorher) von 1. April bis 30. September: Montag bis Samstag von 10 bis 18 Uhr, Sonntag und Feiertage von 10 bis 18.30 Uhr von 1. Oktober bis 31. März: Montag bis Samstag von 10 bis 17 Uhr, Sonntag und Feiertage von 10 bis 17.30 Uhr Schließzeit: An jedem ersten Montag im Monat (außer im Juli, August und September) und 1. Januar, 1. Mai, 1. November und 25. Dezember. Eintrittspreise Standardtarif: 8,50 EUR; - Ermäßigter Tarif: 6,50 EUR; (Studenten unter 26 Jahren, Kriegsveteranen, Großfamilien). Zutritt mit dem Paris Museum Pass. Gratis: alle unter 18 Jahre, Jugendliche von 18 bis 25 Jahre, die in der EU wohnhaft sind oder aus der EU anreisen, Arbeitssuchende und Sozialhilfeempfänger (gegen Vorlage eines Ausweises, der nicht älter als drei Monate ist), Behinderte, Studenten der Ecole du Louvre in Geschichte und Kunstgeschichte, Personal des frz. Ministeriums für Verteidigung. Das Ticket berechtigt zum Zugang zum Musée de l'Armée, zum Grab von Napoleon I., zu temporären Ausstellungen, zum Museum für Plans-Reliefs und zum Museum des Ordre de la Libération. Besichtigungen mit Führung nur nach Terminvereinbarung möglich (25 Personen maximal). Anreise RER: Linie C (Station Invalides) Metro: Invalides, Varenne, Latour-Maubourg Bus: 28, 49, 63, 69, 82, 83, 92, 93 Dokumentationszentrum Fotothek 18.000 Fotografien (Vervielfältigung auf Bestellung) Bibliothek mit 4.000 Bänden (nur gegen Terminvereinbarung von Montag bis Freitagi) Postanschrift : Musée de l'Ordre de la Libération 51 bis Bd de Latour-Maubourg 75700 PARIS cedex 07

  • Tenue de sous-préfet de Jean Moulin.©Musée de l'Ordre de la Libération

  • La croix de la libération. ©Musée de l'Ordre de la Libération

  • La façade du musée de l'Ordre de la Libération. ©Musée de l'Ordre de la Libération

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    Informationen

    Anschrift

    129, rue de Grenelle Hôtel national des Invalides 75007
    Paris
    Téléphone & fax : 01 47 05 04 10

    Gebühr

    Plein tarif : 8,5 € - Tarif réduit : 6,5 € (étudiants - de 26 ans, anciens combattants, familles nombreuses). Accessible avec la carte Paris Museum Pass. Gratuité : - de 18 ans, jeunes de 18 à 25 ans résidents ou ressortissants de l'Union européenne, demandeurs d'emploi et bénéficiaires des minima sociaux (sur présentation d'un justificatif de moins de trois mois), handicapés, étudiants de l'Ecole du Louvre, en histoire et histoire de l'Art, personnel du ministère de la Défense.

    Wöchentliche Öffnungszeiten

    du 1er avril au 30 septembre : du lundi au samedi de 10 h à 18 h 00, dimanche et jours fériés de 10 h à 18 h 30 du 1er octobre au 31 mars : du lundi au samedi de 10 h à 17 h 00, dimanche et jours fériés de 10 h à 17 h 30

    Fermetures annuelles

    Dans le cadre de la rénovation du bâtiment Robert de Cotte, le Musée de l'Ordre de la Libération sera fermé au public du 1er janvier 2012 au 1er juin 2014. Fermé Tous les premiers lundi du mois (sauf en juillet, août et septembre) et 1er janvier, 1er mai, 1er novembre, 25 décembre